BIKE Transalp 2013 - Endstand

Foto: Henning Angerer/Craft BIKE Transalp

Mit ihrem ersten Etappensieg bei der Craft BIKE Transalp powered by Sigma 2013 haben die beiden entthronten Titelverteidiger Alban Lakata (AUT) und Robert Mennen (GER) einen versöhnlichen Abschluss unter die acht Tage andauernde Hatz über die Alpen setzen können. Das Topeak Ergon Racing Team, das die 16te Auflage des Alpenklassikers als Gesamtzweiter beendete, benötigte für die kürzeste Etappe der Woche über 38.55 km und 1.269 Höhenmeter von Rovereto nach Riva del Garda nur 1:35:20.3 Stunden und kam damit 2:15 Minuten vor den neuen Titelträgern Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) von Centurion-Vaude 1 (1:37:35.9) ins Ziel.

Dadurch krönten sich der amtierende Deutsche Marathon Meister und sein neuer Teamkollege mit sieben Podestplätzen, darunter drei Etappensiege, zu den unumstrittenen Champions der zweitlängsten Transalp, die es je gab. Insgesamt saßen Kaufmann und Käß 27:33:02.0 Stunden für die komplette Distanz von 675,98 km und 20.242 Höhenmeter von Mittenwald an den Gardasee im Sattel.

„Wir sind überglücklich, dass wir das, was wir uns vorgenommen haben, auch geschafft haben“, sagte Kaufmann nach der Zielankunft in Riva. „Es war seit meiner ersten Transalp 2008 immer mein Wunsch, dieses Rennen zu gewinnen. Ich bin froh, dass es mir mit meinem neuen Partner gelungen ist.“

Der konnte bei seiner zweiten Teilnahme seit 2004 sein Glück kaum fassen. „Das ist ein super Gefühl. Wir haben uns gut vorbereitet und gut über die harte Woche hinweg zusammen gearbeitet. Mir fehlen die Worte, es ist ein unglaubliches Gefühl“, so Käß.

Eines, das Alban Lakata noch aus dem Vorjahr kennt, das ihm aber in diesem Jahr aufgrund von 6:47 Minuten Rückstand auf die Schnellsten verwehrt blieb (27:39:49.1). „Die Konkurrenz war dieses Jahr stärker, das Rennen richtig hart“, so der im Mai frisch gekürte Europameister von Topeak Ergon Racing, der in den vergangenen Tagen mehrfach mit technischen Defekten zu kämpfen hatte, aber dennoch die Leistung der neuen Champions nicht schmälern wollte und neidlos anerkannte.

„Centurion-Vaude hat sich den Sieg wirklich verdient. Wir waren dieses Jahr nicht ganz ebenbürtig. Im Endeffekt muss man aber auch mit einem zweiten Platz zufrieden sein, auch wenn ich diese Saison schon einige hatte“, so der Zweite der diesjährigen Weltmeisterschaft und BIKE Four Peaks abschließend.

Rang drei im Tages- wie Endklassement (1:38:28.5; 27:45:40.9) ging an Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1.

Damentitel für Loevset und Bigham

Zwar verpassten die Trägerinnen der Pinken Jerseys heute ihren achten Etappensieg um vier Sekunden hinter den Gesamtzweiten Cornelia Hug (SUI) und Andrea Fässler (SUI) von Crazy Velo Shop Scott (2:07:28.7), den Gesamtsieg und damit den Titel 2013 ließen sich Sally Bigham (GBR) und Borghild Loevset (NOR) von Topeak Ergon Racing allerdings nicht mehr nehmen (33:40:51.7).

„Sieben Etappensiege und der Titel! Das ist einfach unglaublich“, freute sich dann auch Borghild Loevset, die damit nach ihrem Sieg bei den BIKE Four Peaks letzten Monat auch erstmals die Transalp gewinnen konnte. Ihre Teampartnerin Bigham, bereits 2012 Titelträgerin, sah es ähnlich, war aber auch froh, im Vergleich zum Vorjahr besseres Wetter gehabt zu haben „Dadurch hat es in den Bergen natürlich noch mehr Spaß gemacht. Jeder Tag war ein Genuss“, so die diesjährige Vizeweltmeisterin.

Rang drei heute (2:07:57.6) wie im Endresultat ging an Katrin Schwing (GER) und Lisa Pleyer (AUT) von Cancer Rehab St. Veit.

Ergebnisse: http://services.datasport.com/2013/mtb/Transalp/stage8/