Trans Vorarlberg Triathlon - Transalp

Was erwartete die Teilnehmer heute beim Trans Vorarlberg Triathlon – Zitate von der Veranstalterhomepage:

1,2 km im größten Trinkwasserreservoir der Region, dem Bodensee. Ein besonderes Erlebnis biete die Radstrecke, die 102km ziehen sich quer durch die wunderbare Urlaubslandschaft Vorarlbergs, den Bregenzerwald, über den 1675m hohen Hochtannbergpass zur zweiten Wechselzone nach Lech am Arlberg. Insgesamt sind 2000 Höhenmeter zu bewältigen. 12 km – 2 Runden, inmitten der faszinierenden Bergwelt um Lech/Zürs.

Die Veranstaltung lockte auf alle Fälle viele einheimischen MitfavoritenInnen wie Sabine Kempter, Max Renko und Dominik Berger an den Bodensee. Sie wollten es den zahlreichen ausländischen StarterInnen wie Thomas Hellriegel, Markus Keller, Yvonne van Vlerken und Mathias Hecht alles andere als leicht machen zu gewinnen.

Beim Schwimmen mussten die Athleten mit einer Wassertemperatur von 21° vorlieb nehmen, wobei dies immer noch wärmer war als die 15° Außentemperatur. Der Veranstalter warnte auf seiner Homepage bereits einige Tage zuvor vor kühlen Temperaturen. Dennoch machten sich etwa 300 EinzelstarterInnen nach dem Startschuss an die gestellte Herausforderung.

Bei den Damen machte Van Vlerken schon mit dem Schwimmen klar – sie will gewinnen. die zweitschnellste Schwimmzeit und beste Radzeit reichten am Ende mit einem soliden Lauf für den klaren Sieg vor zwei Schweizerinnen: Vera Notz auf Platz 2 und Jacqueline Übelhart auf Platz 3. Sabine Kempter musste beim Rad leider die Konkurrenz ziehen lassen, kam aber mit der zweitschnellsten Laufzeit noch auf Platz 4!

Bei den Herren übernahm Mathias Hecht beim Schwimmen die Führung, musste diese aber an Reto Stutz in der zweiten Disziplin abgeben. Stutz nahm auf der anspruchvollen Radstrecke volles Risiko und distanzierte die Konkurrenz um über 5min. Mit knapp 2min Vorsprung auf Oliver Strankmann und Mathias Hecht wechselte er in die Laufschuhe. Auf den abschließenden 12km konnte Strankmann mit einer starken Laufleistung die Führung übernehmen und gab diese auch nicht mehr aus der Hand. Stutz musste sich mit Platz 2 begnügen, bester Österreicher wurde Max Renko, welcher sich mit einer guten Laufzeit noch den letzten Podiumsplatz sicherte. Lokalmatador Dominik Berger belegte Rang 7.

 „Es war knüppelhart. Hohe Wellen beim Schwimmen, am Rad acht Grad und Regen. Ich bin fast nicht mehr in meine Laufschuhe rein gekommen“, so der völlig unterkühlte und entkräftete Kleinwalsertaler Berger.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden: http://www.transvorarlberg.at/ergebnisse/