Die erwarteten Favoritensiege beim Vorolympischen-Triathlon WM Wettkampf in London wurden nur zum Teil erfüllt. Beim Damenbewerb konnte sich die 3-fache Saisonsiegerin Paula Findlay diesmal nicht durchsetzen.
Nachdem in der Spitzengruppe am Rad keine Athletin für Tempo sorgen wollte, kam es zum Zusammenschluss einer fast 60-köpfigen Gruppe, also fast des gesamten Feldes. So kam es zur Entscheidung auf der Laufstrecke. Normalerweise würde dieser Rennverlauf für Findley sprechen, diesmal konnte sie aber das Tempo der Spitze nicht halten, und so nutzte die Britin Helen Jenkins diesmal ihre Chance. Zuletzt noch von Findley besiegt konnte ihr diesmal niemand folgen.
Der Herrenbewerb wurde hingegen erwartungsgemäß eine Beute des Favoriten Alistair Brownlee. Er distanzierte bereits auf der Radstrecke mit drei anderen Athleten den Rest des Feldes und konnte beim Laufen im strömenden Regen nach belieben dominieren. Damit konnten die Briten beide Heimbewerbe gewinnen und hegen nun berechtige Hoffnungen auf olympische Erfolge nächstes Jahr.
Für Österreich gab es dieses Wochenende keine zählbaren Resultate nachdem der einzige Starter Andreas Giglmayr nach einen Raddefekt aufgeben musste.
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