Viele Personen verbinden den Beruf „Leistungssportler“ mit Reisen in fremde Länder, Urlaub im Warmen und viel Spaß mit verschiedenen Kulturen. Wenn dann nebenbei noch ein Studium absolviert wird, spricht man von einer guten Abwechslung vom Trainingsalltag. Dass dies nicht der Fall ist, bestätigen mir mit Sicherheit alle meine Triathlonkollegen.
In einer sehr hektischen Zeit kann der Tag schon gegen 6:30 Uhr beginnen und gegen 20 Uhr enden. Wenn man müde vom Schwimmtraining bereits um 9 Uhr das Seminar an der Universität besucht und genau weiß dass nach 4 Stunden Uni bereits um 16 Uhr wieder ein Bahntraining mit Laufintervallen auf dem Programm steht, stößt man manchmal schon an seine körperlichen Grenzen. Das manch ein Sportler sich hierbei auch überschätzt ist keine Seltenheit. Deshalb heißt es in meinen Augen: „Gesundes Mittelmaß und die sportliche Zukunft immer vor Augen haben, auch wenn dabei das Studium etwas länger dauern wird.“
Berufliche Ausbildung während der sportlichen Karriere ist für mich sehr wichtig, gerade in einer Sportart in der die finanziellen Mittel nicht so ausreichend zur Verfügung stehen. Triathlon und Studium hat viele zu tun mit Zeitmanagement und wie wir alle wissen, ist dies auch ein wesentlicher Aspekt in unserer Gesellschaft und daher kein Nachteil für die Zukunft. Man lernt also fürs Leben und manchmal kann so ein lockeres Läufchen einen auch auf andere Gedanken bringen und ebenso lenkt das Studium auch manchmal von unerwünschten Trainingseinheiten ab.
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